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  • Martin Seer

Meditation


Wahre Kraft kommt immer von innen.


Was hat meditieren mit Kampfsport und Kampfkunst zu tun?

Neben dem körperlichen Training für deinen Erfolg im Sport ist es aus meiner Sicht wichtig, den Geist zu trainieren. Denn schließlich kommen alle Bewegungen, die du machst, aus deinem Inneren. Somit bist du also die Person, die Ihre Bewegungen kontrolliert und ausführt. Und hierzu ist ein klarer Geist wichtig.


Worum geht es bei der Meditation?

Bei der Meditation geht es darum, den Geist zu ordnen und dir darüber klar zu werden, wer du bist, was du denkst, und wo du hin möchtest (und noch vieles mehr). Aber zunächst einmal möchte ich die Frage klären, was Meditation eigentlich ist?


Bei der Meditation versuchst du, mit gelassenem und klaren Geist dich und deine Umgebung wahrzunehmen. Dabei liegt in der erste Hürde oftmals darin, die kommenden Gedanken wahrzunehmen und wieder gehen zu lassen, ohne dich in ihnen zu vertiefen. Du kannst ganz leicht starten, in dem du dich hinlegst oder auf ein Mediationskissen setzt, und einfach dich wahrnimmst.


Practice

Damit du in deinem Raum ankommst, kann es hilreich sein, deine Aufmerksamkeit Schritt für Schritt zunächst auf die Füße, Waden, Knie, Oberschenkel, Hüfte, unterer Rücken, Bauch, Brust, Schultern, Oberarme, Unterarme, Hände, Fingerspitzen, zurück in Richtung Nacken, Hinterkopf, Stirn, Augen, Mund, Nasenspitze und abschließend auf einen Atem zu richten. Gehe die einzelnen Körperteile Schritt für Schritt durch und nimm dabei jedes Körperteil bewusst wahr. Du wirst merken, dass du gelassener wirst, je öfter du dies trainierst. Übrigends auch neben "Schafen zählen" eine gute Methode, um einzuschlafen.


Was ist richtig, was ist falsch?

Das Schöne bei der Meditation ist, es gibt kein wirkliches "Richtig" oder "Falsch". Egal ob du sitzt, stehst oder liegst. Mitlerweile findest du im gesamten Netz eine passende Meditation für quasi jede Lebenslage, mit und ohne Musik, Stimmbegleitung, Meeresrauschen...


Finde einfach das passende Werkzeug für dich, was dich nicht zu sehr ablenkt oder auf andere Gedanken bringt. Die Herausforderungen ist, an Nichts zu denken, und dich zu spüren. Mach dir keinen Druck, sondern versuche, zu entspannen.


Eine Einstiegsübung ist, deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem zu legen. Du spürst deinen Atem an deiner Nasenspitze. Atme ein (für 4 Zähleinheiten), atme aus (für 6,8 oder 10 Zähleinheiten). Finde dabei deinen Rythmus. Achte bitte darauf, in den Bauch einzuatmen. Als Hilfe kannst du deine Flache Hand auf deinen Bauch legen, um deine Atmung besser wahnehmen zu können. Praktiziere dies so lange, bis du es schaffst einige Sekunden an “nichts” zu denken. Und selbst wenn die Gedanken kommen hast du die Wahl, ob du sie an dir vorbeiziehen lässt, oder ob du dich hineinsteigerst. Bleibe innen ruhig und lasse sie vorbeiziehen.

Je ruhiger der Geist, desto fokussierter der Körper

Wusstest du, dass, je ruhiger du in deinem Geiste bist, desto besser du dein Gleichgewicht (z.B. auf einem Bein stehend) halten kannst? Versuche es: Nach einem gestressten und genervten Tag kannst du vielleicht weniger Erfolge erzielen, als an einem entspannten Wochenende.


Ich wünsche dir viel Spaß beim Üben!


#machdichstark

Martin


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